Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

26.12.17

mann-hund-meer120b3

Hunde für Senioren: Welche Rassen eignen sich?

Im Allgemeinen haben es Hunde bei Senioren sehr gut – doch kann es zu einer Vielzahl von Problemen kommen, bei denen nicht selten die Tiere die Leidtragenden sind. Es ist deswegen nicht anders, als beim Zusammenleben von Hunden und Kindern: Es gibt einiges zu bedenken.

Einsamkeit besiegen durch einen Hund

Der Partner ist verstorben, die Kinder sind in alle Himmelsrichtungen verzogen: Bis auf die wenigen Familientreffen bestimmt bei vielen Senioren die Einsamkeit das tägliche Leben. Ein Hund kann hier eine sehr wichtige Funktion einnehmen – als Zuhörer, Gesellschafter, dankbarer Empfänger von Liebe und Zuneigung. Finanzielle Not oder Gebrechen schließen allerdings einen Hund als Haustier aus – die Kosten für Futter und Tierarzt sind nun einmal da und das Gassigehen muss gewährleistet sein. Wenn die Situation es aber zulässt, ist der Hund Balsam für die einsame Menschenseele und die Abwesenheit oder Gleichgültigkeit der Familie sind nur noch halb so schlimm.

Geeignete Hunde erleichtern das Zusammenleben

Eine kaputte Hüfte und ein Husky passen nicht zusammen. Ebenso ein quirliger Terrier, der gefordert werden möchte und ein durch jahrelange Arbeit kranker Menschenrücken. Ein ruhigeres Tier mit gemäßigten Charaktereigenschaften ist für Senioren in der Regel zu empfehlen. Auch bei Mischlingshunden kann anhand der „enthaltenen Rassen“ früh erkannt werden, ob man es mit einem Wirbelwind oder einem Kuschelbären zu tun hat. Auch, wenn Senioren Hunde geschenkt bekommen sollen, muss die Auswahl an die Lebenslage der Person angepasst werden, die den Hund dann halten muss beziehungsweise darf. Nur in wenigen Situationen empfiehlt es sich, einen agilen Hund anzuschaffen, der eine, zum Beispiel durch Depressionen hervorgerufene Immobilität bei älteren Menschen ausgleichen soll.

Was tun bei Krankenhausaufenthalt & Pflegebedürftigkeit?

In den (sozialen) Medien wird es seit einiger Zeit heftig diskutiert – es gibt sogar Petitionen für die Erlaubnis, Hunde in Alten- und Pflegeheime zu lassen. Bisher ist dies höchstens in allerseltensten Ausnahmefällen bekannt. Ansonsten bedeutet der Schritt in ein Heim zu gehen leider auch meistens die Trennung von Hund und Halter, worunter beide Seiten über die Maßen leiden. Hygienische Gründe sprechen dagegen und natürlich auch eine wahrscheinliche Überbelastung des Pflegepersonals, wenn Pflegebedürftige ihren Hund mitbringen, aber nicht selbst versorgen können. Für den Aufenthalt im Krankenhaus gibt es Hundesitter, Pensionen oder die Familie, die für die kurze Zeit einspringt. Das allerdings sollte ebenfalls geregelt werden, bevor ein Hund Einzug hält.

Der Tod des Menschen – für den Hund ein Drama

Über das eigene Ableben will man nicht nachdenken. Wer sich allerdings im fortgeschrittenen Alter noch einen Hund zulegt, sollte dies tun und abklären, was im Falle des Todes mit dem Tier passiert. Die Angehörigen trauern selbst und denken oft gar nicht an den Vierbeiner, der die Welt nicht mehr versteht, weil er plötzlich alleine ist. Ein offenes Gespräch mit den Angehörigen kann hier Klarheit schaffen; der Weg ins Tierheim sollte wirklich die letzte Möglichkeit sein.

Über den Autor

Kai Nagel – Geschäftsführer bei R.Bubeck & Sohn

Kai Nagel ist Geschäftsführer der ältesten Hundefutter-Manufaktur der Welt, Bubeck, die seit 1893 besteht. Geboren in eine Familie mit einer tiefen Verwurzelung in der Landwirtschaft und der Tierernährung, bringt Kai über 50 Jahre Erfahrung und ein umfassendes Verständnis für die Bedürfnisse von Hunden mit. Seit die Familie Nagel die traditionsreiche Firma 1982 übernommen hat, setzt Kai die Vision fort, hochwertige Hundefutterprodukte zu entwickeln, die Gesundheit und Wohlbefinden von Hunden fördern. Mit seiner Leidenschaft für die Tierernährung und seinem umfangreichen Wissen teilt Kai in seinen Blogartikeln wertvolle Tipps und Einblicke, um Hundehaltern zu helfen, die bestmögliche Ernährung für ihre Vierbeiner zu finden. Bubeck füttert die Hunde!

Der BUBECK Blog

Wissen rund um Hunde, Katzen und gesunde Ernährung

Blogs filtern

bubeck-logo_1930_bis_194533f28

Nicht selten passiert es, dass Hundebesitzer sich erst in den ersten Stunden nach der Anschaffung eines Hundes überlegen, was frisst der neue vierbeinige Kumpan eigentlich? Etwas spät für solche Überlegungen, denn die Angebotspalette ist so vielfältig und

hund_700_525122e6

Je gesünder wir Menschen uns ernähren, umso geringer ist die Gefahr schlimmer Krankheiten. Kein Übergewicht bedeutet, das Risiko für Diabetes, Herzerkrankungen und Gelenkbeschwerden auf ein Minimum zu reduzieren. Wer sich ausgewogen und weitestgehend gesu

cat-10413249194e

Katzenbesitzer werden sich bestimmt noch an den Moment erinnern, als sie das erste Mal vor den Regalen im Zooladen standen, um eine einfach geglaubte Sache zu erledigen: Katzenfutter kaufen. Innerhalb von wenigen Sekunden wird klar, das ist nicht so einfa

weimaraner-1381186_1920c6aeb

Hunden steht – zumindest nach menschlichem Empfinden – das schlechte Gewissen ins Gesicht geschrieben, wenn sie etwas angestellt haben. Für manche Hundebesitzer ist es deswegen unverständlich, wie Bello den 17. Schuh zerbeißen konnte, obwohl es die 16 Mal

dog-889350_1280e96b3

Folgende Situation: Eine Familie mit Hund wohnt abgelegen, der Vater ist LKW Fahrer. Er kommt mit seinem Fahrzeug nach Feierabend nach Hause, fährt morgens wieder weg. Beim Familienhund ist die Freude riesig, wenn das Rudel wieder komplett, sprich, Herrch

perfekt-hunde-19809c330

Schon oft gab es Sketche, in denen Menschen nachstellten, wie Hunde sich unter Ihres Gleichen verhalten. Für den Menschen sind diese Rituale und Situationen deswegen komisch, weil die Angewohnheiten der Tiere für den Menschen undenkbar und in den Instinkt

hund_700_46299229

Ach so ein lieber Schatz! Wie süß er doch wieder das Geschehen in der Küche und am Esstisch beobachtet, dabei die Öhrchen spitzt und sogar Männchen macht! Das berühmte Motto, dass „Einmal“ ja schließlich „kein Mal“ ist, ist die willkommene Ausrede für den